Zeitungsberichte aus NN und NK zur Jahreshauptversammlung

TROCKAU – Die Sportgemeinschaft hat mit dem Trainergespann Alexander Süß und Maximilian Held einen Glücksgriff getan und sportliche Höhenflüge erreicht. Im Sommer wurde das Team durch einen 1:0-Erfolg über den ASV Pegnitz erstmals Pegnitzer Stadtmeister und vor dem Samstagspiel in Kirchenlaibach führte das Team nach 14 Spielen in der A-Klasse 5 mit sieben Punkten Vorsprung die Tabelle an. Stolz ist Vorsitzender Josef Held darauf, dass zwölf Spieler, die „wir zum größten Teil bei uns ausgebildet haben, wieder zur SG zurückgekehrt sind.“

Negativ lief es bei der „Zweiten“ denn die wurde letzte Saison nach drei Spielabsagen aus dem Spielbetrrieb ausgeschlossen. Heuer läufts besser. Mit drei Siegen liegt man auf einem Platz im Mittelfeld. Bei der Ersten kam, so teilte Spielleiter Johannes Krämer mit, Maxi Held zu 40 Treffern in der gesamten Saison. In der neuen Spielrunde liegt er mit 30 Treffern wieder einsam an der Spitze. Die AH hat nur ein Spiel ausgetragen und gegen Schnabelwaid 2:3 verloren, aber das Kleinfeldturnier sei erfolgreich gewesen, teilte Christian Nothaft mit.

Im Mittelpunkt stand jedoch der Jahresbericht von Josef Held. Den Antrag aus Lindenhardt, beide Vereine sollten fusionieren, habe er ohne große Besprechungen telefonisch abgelehnt. Dies habe ihm Kritik eingebracht, aber Dank der Neuzugänge hätte dafür kein Anlass bestanden. Außerdem habe man kurz zuvor die Verträge mit dem Trainergespann verlängert.

Dank ging an die Pegnitzer Polizei, die einen Einbruch aufklären konnte. Es sei aber schon ein Schock gewesen, der Betroffene habe aber den Schaden ersetzt und der SG eine Spende gemacht. „Ist halt im Suff passiert“ war der Kommentar des Vorsitzenden. Der Juni sei der „schlimmste Monat für einen Verein, denn da kommen die Vereinswechsel.“ Allein dadurch habe der Verein 3500 Euro aufbringen müssen,  600 Euro an den Verband. „Was da alles gefordert wird, sei mit einer Doktorarbeit vergleichbar.“

Das erste Tischtenistunier in der Turnhalle des Kindergartens, Schafkopfturnier mit über 130 Teilnehmern, die Pflege des Internetauftritts durch Markus Garscha ,ein Weinfest, alles packte der Vorsitzende an, doch sei es bedauerlich, dass die Zahl der Mitglieder auf 202 zurückgegangen ist. „Dabei gibts mehr Kinder und ihre Eltern spazieren bis zum Sportplatz. Da müsste sich doch jemand finden lassen, der den Kindern ein bischen Fußball beibringt, wie es früher der Fall war.“

Der Vorsitzende gab dann die feststehenden Termine bekannt und verwies besonders auf das Sportfest vom 22. bis 24. Juli nächsten Jahres, denn da seien in der Umgebung keine anderen Feste bekannt. Er erwähnte aber auch „unseren größten Feind.“ Das ist der Maulwurf und da hat der Vorsitzende einmal schon 82 Haufen gezählt.

Hermann Held listete die fast 300 ehrenamtliche Stunden für den Verein auf, deutlich weniger als im Vorjahr, sprach die Tatsache an, dass der B-Platz nach der Humusierung angesät werden kann und dass mit der geforderten Bepflanzung bereits begonnen wurde. Abschließend beschlossen die Mitglieder gegen eine Enthaltung, die Beiträge für Erwachsene auf 52 Euro (bisher 47), für Familien auf 70 (60) und Rentner auf 35 (30) zu erhöhen. vz

 

TROCKAU – Seit sechs Jahren wird gebaut und, passendes Wetter vorausgesetzt, wird der B-Platz der Sportgemeinschaft Trockau noch in diesem Jahr humusiert und angesät. Auch dies war eine Erfolgsmeldung bei der Hauptversammlung im Sportheim. In der „Endrunde“ wurde auch damit begonnen, den Hang in Richtung Tal anzupflanzen.

Am Samstag war wieder einmal ein solcher Arbeitsdienst mit dem Ehrenvorsitzenden Herbert Bauernschmitt und Siegfried Trautner. Mit dabei war auch Vorsitzender Josef Held. Dass beim Bau des B-Platzes viel Eigenarbeit geleistet wurde, bzw. geleistet werden musste, bestätigte Herbert Bauernschmitt, doch die Stunden könne man nur schätzen. „Einige Hundert werden es in diesen sechs Jahren gewesen sein.“

Die Hauptarbeit erledigten jedoch die schweren Geräte des Fuhrunternehmens Potzler aus Buchau. Der meiste Erdaushub kam vom Bau des Admira-Centers in  Pegnitz. Zahllose LKW-Ladungen mit Aushub wurden nach Trockau gefahren, musste sogar eine eigene Zufahrt geschaffen werden, damit örtliche Straßen nicht beschädigt werden. Wegen der Hanglage mussten die Erdmassen sofort verdichtet werden. Da waren Fachleute gefragt, die für die richtige Mischung sorgten, denn da war auch steiniges Material notwendig. Über allem stand aber das Landratsamt Bayreuth, das pingelig genau kontrollierte, damit die Auffüllung in Trockau nicht zu einer wilden Deponie wurde.

Die Auffüllung erfolgte ohne Schwierigkeiten und auch die geforderte Anpflanzung ist seit kurzem im Gange. Aus manchem Trockauer Garten wurden der SG Jungpflanzen zur Verfügung gestellt und Siegfried Trautner freute sich besonders darüber, dass darunter auch viele tief wurzelnde Laubpflanzen dabei waren, die „den Hang festigen.“ Der B-Platz ist „modelliert“ fehlt zum Teil nur noch der Humus, aber Vorsitzender Josef Held hofft, dass man hier nicht wie auf dem A-Platz vom „Erzfeind“ dem Maulwurf „überfallen“ wird. Der künftige B-Platz entspreche den vorgeschriebenen Maßen „und da ist sogar noch Platz für ein Beach-Volleyballfeld, sofern das gewünscht wird.“ Das ist aber noch Zukunftsmusik. vz

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