Heimsieg erst in der Schlussphase eingetütet

Bei  tropischen Temperaturen trafen heute zwei gleichwertige Mannschaften aufeinander. Die Gäste aus Glashütten waren über weite Strecken der ersten Halbzeit spielbestimmend, machten jedoch nur ein Tor. Trockau übernahm das restliche Spiel das Kommando und erzielte zwei Tore mehr. Sicherheit über den Heimsieg gab es jedoch erst in der Schlussminute, als das 3:1 fiel.

Glashütten kam mit viel Elan und Kampfgeist aus der Kabine und kaufte der Heimelf zunächst deutlich bemerkbar den Schneid ab. Folgerichtig fiel nach einem missglückten Querpass in der Abwehr das 0:1, als Neuner den Ball eroberte, Petter auf die Reise schickte und dieser den Ball zur verdienten Führung  ins Lange Eck schob (7.).  Wie aus dem Nichts fiel dann in diese Drangphase der Ausgleich für Trockau. A. Schmitt spielte mit einem klugen Pass in die Schnittstelle der Viererkette Held optimal in den Lauf und dieser erzielte eine Kopie des 0:1 zum Ausgleich (16.).  In der Folgezeit blieben die Gäste weiter am Drücker und waren insbesondere durch ihre Standards gefährlich. In der 26. Minute hatten sie gleich zweimal nach Eckbällen die Chance zur Führung. Zunächst zirkelte Psotta einen Eckball aus kurze Eck, den Heimkeeper Schüssel klären konnte, den folgenden zog er auf den langen Pfosten, wo Petter freistehend vorbeiköpfte. Obwohl dann eine Trinkpause anstand, erhitzten sich die Gemüter bis zur Pause teilweise derart, dass SR Basler alle Hände voll zu tun hatte, einige gelbe Karten verteilte und somit wieder Ruhe auf den Platz brachte.

Nach dem Seitenwechsel gleich eine Großchance für Glashütten, wieder in Führung zu gehen. Geßlein legte sich den Ball aus 18 m zum Freistoß zurecht, zirkelte ihn gekonnt über die Mauer und scheiterte an Schüssel, der rechtzeitig ins untere Eck abgetaucht war und abwehren konnte.  Das war dann auch die letzteklare Torchance der Gäste im Spiel. Die zweite Hälfte gehörte eindeutig der Heimelf, die nun aggressiver zu Werke ging und dadurch immer wieder zu Torchancen kam. Eine Doppelchance gab es in der 58 Minute, als zunächst A. Schmitt mit einer Volleyabnahme am glänzend reagierenden Gästekeeper  Koza und Grüner mit seinem Nachschuss an der vielbeinigen Abwehr scheiterten. Kurz darauf fasste sich Süß ein Herz, ließ über links drei Gegenspieler stehen und brachte den Ball wunderbar in die Mitte, wo der eingewechselte Schneider nicht wusste ob er den Kopf oder den Fuß beim Abschluss nehmen sollte und den Ball passieren ließ (62.). Ebendieser Schneider machte nun über rechts immens Betrieb, flankte butterweich in die Mitte, wo A. Schmitt den Ball jedoch nicht aufs Tor brachte (64.). Die überfällige Führung für Trockau fiel dann in der 77. Spielminute, wieder eingeleitet durch Schneider, der Held zur Eckfahne schickte, dann in die Mitte zog, wo die Gästeabwehr die Hereingabe von Held nicht aus der Gefahrenzone brachte und er mit der Picke aus 5 Metern zum 2:1 einschoss. Als Glashütten  nun alles nach vorne warf ergaben sich Kontermöglichkeiten, um das Spiel endgültig zu entscheiden. Wieder war es Schneider , der sich über rechts durchsetzte, nach innen passte und nacheinander A. Schmitt und Held an TW Koza scheiterten (80.). Die nächste Möglichkeit ergab sich durch einen Freistoß von Held aus 20 Metern halblinke Position, den er übers lange Eck zirkelte. Nach einigen bangen Momenten, in denen Glashütten mit langen Bällen in den Strafraum zum Erfolg kommen wollte, jedoch keine klare Möglichkeit kreieren konnte, besiegelte Held mit einem Alleingang, den er mit dem 3:1 abschloss den Heimerfolg(93.).

Aufgrund der starken zweiten Halbzeit, dem Chancenplus und der kämpferischen Steigerung hat sich Trockau diesen Dreier redlich verdient. Die Gäste machten aus ihrer Überlegenheit in der ersten Hälfte zu wenig und hatten dann nur noch wenig entgegenzusetzen. Bei Glashütten gefielen der immer gefährliche Neuner und der einsatzfreudige Petter. Bei Trockau überragte Nico Thiem, der das Spiel im Mittelfeld immer wieder antrieb und gestaltete und der eingewechselte Schneider, der über rechts immer wieder gute Chancen einleitete und sich schlussendlich als Matchwinner präsentierte.

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