Vorne hui – hinten pfui

Die Zuschauer sahen eine interessante Begegnung, die Trainer werden sich jetzt wohl noch die Haare raufen. Im Spiel zwischen Heinersreuth und Trockau fielen insgesamt 11 Tore beim 7:4 (5:2).

Die Trockauer waren gewillt zu den letzten Spielen von Beginn an mehr noch vorne zu spielen und so hatte Daniel Grüner bereits in der 1. Minute eine Schusschance aus 16 Metern, der aber zu schwachausfiel. Im Gegenzug sah man schon, dass man im Abwehrverbund an diesem Tag einen schlechten Tag erwischte. Nach einem Einwurf – wo es bekanntlich kein Abseits gibt – lief ein SV-Stürmer den zuschauenden Trockauern einfach davon, sein Kopfball strich aber am langen Pfosten vorbei. Sowoh beim 1:0 als auch beim 2:0 in der 9. und 16. Minute legte man den abwehrenden Ball den Heinersreuther Stürmern so vor die Füße, dass diese aus dem Stand nur mit platzierenden Schüssen eine beruhigende Führung herausschossen. Aber auch die Heinersreuther Abwehr zeigte sich nicht sattelfest und so ergab sich in der 17. Minute nach einem Fehler für Held eine gute Schusschance, die übers Tor ging. Vier Minuten später scheiterte er erneut nach einer guten Kombination über mehrere Stationen an dem glänzend reagierenden Oldie-Torwart der Heimelf. Mit einem überlegten Freistoß und einem direkten Abschluß auf der Drehung erzielte Held dann doch in der 25. und 27. Minute den Ausgleich. Das Spiel war wieder offen.  Innerhalb von 9 Minuten drehten die Heinersreuther aber noch vor der Pause das Spiel, wobei die Trockauer mit ihrem nicht vorhandenen Abwehrverhalten den SVH-Stürmern gewähren ließen. Beim 3:2 und 5:2 trafen Wonner und Schwarz nach regelrechten Sololäufen durch die Gäste-Abwehr. In der zweiten Halbzeit änderte sich zunächst nicht viel, sodass die Heinersreuther gleich zu Beginn zwei weitere Einschussmöglichkeiten hatten. Dann zeigte sich die Heinersreuther Abwehr wieder verunsichert und konnten Süß nur mit einem Foul im Strafraum bremsen. So keimte nach dem dritten Treffer durch Held wieder Hoffnung auf aber fast postwendend lud man die SV-Stürmer zu weiteren Treffern ein. St. Körber hatte nämlich schon beim Laufduell den Ball schon gewonnen um ihn dann dem Stürmer vor die Füße zu legen, damit er mit einem Schuß ins Kurze Eck auch noch TW Schüssel überwand, der viel zu früh die Seite aufmachte. Somit war die Partie gelaufen. In der Folgezeit wurde mehr mit dem SR diskutiert als Fußball gespielt. Nach einem schönen, vor allem einfachen und direkten Spielzug über Schneider und Schmitt konnte A. Schmitt das vierte Tor der Gäste erzielen. Auch beim siebten Treffer der Heimelf halfen die Trockauer kräftig mit, denn TW Schüssel hatte den Ball schon abgefangen und sicher in der Hand, um sich dann noch einen Foulelfmeter und eine gelbe Karte abzuholen.

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