Eine Stunde lang tapfer dagegengehalten

Neben den Langzeitverletzten musste man kurzfristig in Weidenberg noch auf mehrere Aktive mit Magen-Darmvirus/Grippe u.a. verzichten, sodass die Voraussetzungen so schlecht wie noch nie in dieser Saison waren.

Aus einer verstärkten Abwehr heraus überließ man den Gastgebern von Anfang an das Spiel und versuchte vereinzelt Nadelstiche zu setzen. Diese Umsetzung gelang auch in der 1. Halbzeit fast optimal. In der Anfangsphase hatten die Weidenberger nur drei sogenannte echte Chancen, wobei die größte Chance sich dann in der 30. Minute unserem Philipp Schm. bot als er nach einem genialen Paß in die Schnittstelle der Abwehr alleine auf den Torwart zulaufen konnte, aber der Abschluss zu unplatziert war. Im Gegenzug glänzte dann TW Schüssel mit einer Parade nach einem Freistoß und nur eine Minute später klärte der hellwache Johannes Schm. auf der Linie für den bereits geschlagenen Torwart. Mit einem tapfer erkämpften und auch verdienten 0:0 ging es in die Kabine. In der 53. Minute konnte sich Philipp Schm. – als alleiniger Stürmer – erneut gegen drei Gegenspieler durchsetzen, scheitere aber wiederum an dem glänzenden Weidenberger TW Färber. Drei Minuten später staunten wir dann alle, als  Nico Th. nach einem glänzenden Dribbling mit Hacke und Spitze auch noch den Flankenball genau auf den Philipp brachte und dieser nur ins kurze Eck abtropfen ließ. Somit war auch der Heimtorwart chancenlos. Leider ließ sich der Schiedsrichter in der 2. Halbzeit von den einheimischen Zuschauern, die für jeden Zweikampf eine gelbe oder rote Karte gegen uns forderten, anstecken, denn den Elfmeter zum 1:1 in der 59. Minute musste man nicht pfeifen. Zuvor musste nämlich schon Stefan K. in der 50. Minute mit gelb-rot und in der 62. Minute auch noch der Raphael Sch. vom Platz. Leider halfen wir dann bei der Weidenberger-Führung in der 69. Minute auch noch tatkräftig mit, denn ein Freistoß als Aufsetzer prallte TW Christopfer Schü. einfach ans Schienbein und der SVW-Stürmer brauchte den abprallenden Ball nur noch einschieben. Danach zogen sich die Weidenberger geschickter weise zurück und wir mussten mit zwei Mann Unterzahl das Spiel machen. Bei den sich bietenden Freiräumen hatten sie dann meist bei den Kontern ein Überzahlspiel, vergaben ihre zahlreichen Chancen aber zum Teil kläglich. So blieb es bei dem Spielstand von 3:1, der zuletzt auch noch wesentlich höher hätte ausfallen können.

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