Anfangsphase erneut verschlafen

Da Trockau erneut die Anfangsphase im Spiel gegen Heinersreuth verschlafen hatte und schnell mit zwei Toren in Rückstand geriet, musste man letztendlich mit 2:3 (2:3) die Segel streichen und konnte somit keine weiteren Punkte auf den Relegationsplatz gutmachen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Trockauer Spiel nutzten es die von Beginn an aggressiveren und bissigeren  Gäste,  die Abstimmungsprobleme der Heimmannschaft mit zwei schnörkellosen Angriffen zu bestrafen.  Beide Tore wurden durch schläfriges Zweikampfverhalten im Mittelfeld eingeleitet. Beim 0:1 in der 7. Spielminute schickte Knaus den jedoch klar im Abseits stehenden Zeisel über rechts auf die Reise, dieser passte in die Mitte auf Schwarz und der schob locker zur Gästeführung ein. Das 0:2 war dann fast eine Kopie des ersten Tores, nur dass diesmal Schwarz über rechts kam und in die Mitte auf Zeisel spielte und dieser ebenfalls unhaltbar einschob (10.).

Erst nach dem zweiten Tor wurde die Heimelf munter und spielte endlich mit. Der Anschlusstreffer, keine zwei Minuten später  war der Erfolg einer kurzen Angriffsphase. Einen ruhenden Ball von der Außenlinie zirkelte Held auf den Kopf von A. Schmitt, der aus fünf Metern unhaltbar einköpfte. Nun wogte das Spiel hin und her, wobei Heinersreuth die nächste klare Chance hatte. Dall führte einen Freistoß vom Mittelkreis schnell auf Zeisel aus, der alleine vor TW. Schmitt auftauchte, die Kugel jedoch aus 16 Metern überhastet über den Kasten hob (16.). Die erste Prüfung für Gästekeeper Bursian stand in der 23. Minute an, als Held einen Freistoß aus 20 Metern, halblinke Postion aufs kurze Eck zog und er gerade noch zur Ecke klären konnte. Auf der Gegenseite hatte man innerhalb kürzester Zeit zwei brenzlige Situationen zu überstehen. Hier war man bei Pässen in die Schnittstellen der Viererkette nicht auf dem Posten. Erst war es Zeisel über rechts (25.), dann Knaus über links (26.), die jeweils alleine vor Schmitt auftauchten, ihn jedoch nicht überwinden konnten. Anders beim 1:3 in der 32. Minute. Die Trockauer schafften es nicht das Passspiel der Gäste zu unterbinden bzw. die Kugel uns der Gefahrenzone zu bringen und am Ende stand Dall an der Sechzehnerlinie völlig frei und traf mit einem Flachschuss. Nun war Trockau sichtlich angefressen und machte ordentlich Druck über Schmitt Andreas und Held. Mehrere Standards kamen gefährlich aufs Gästetor, das von Bursian jedoch glänzend gehütet wurde. Erst kurz vor dem Pausenpfiff konnte er nochmals überwunden werden. Held setzte sich über rechts gegen zwei Gegenspieler durch und seine präzise Flanke nickte Ph. Schmidt am langen Pfosten zum 2:3 ein (44.).

Nach dem Seitenwechsel blieb Trockau am Drücker und hatte durch Gradl eine hundertprozentige Chance zum Ausgleich. Nach schönem Doppelpass mit Ph. Schmidt stand er mutterseelenalleine am Elfmeterpunkt und schoss weit übers Tor (53.). In der Folgezeit agierte man jedoch zu einfallslos und biss sich an der Gästeabwehr die Zähne aus und kam so zu keinen wirklichen Gelegenheiten mehr. Auf der Gegenseite verpasste es Heinersreuth durch unkonzentriert  zu Ende gespielte Konter den Sack zuzumachen und die vierbeinige Abwehr um Körber konnte ein ums andere Mal entscheidend stören. In der Schlussphase  wurde es nochmal hektisch als Trockau versuchte noch einmal alles nach vorne zu werfen. Leider brachte man sich in aussichtsreichen Situationen durch unnötige Ballverluste und Abspielfehler  um einen verdienten Lohn. Matchwinner für Heinersreuth wurde schließlich TW Bursian, der einen Freistoß von Held aus 20 Metern sensationell um den Pfosten drehte (85.).

Heinersreuth zeigte eine gute Spielanlage und schaffte es immer wieder die heimische Abwehr mit genauen Pässen in die Tiefe auszuhebeln. Hier sei namentlich das „Dreigestirn“ Dall,Zeisel und Schwarz zu nennen. Mehr klare Tormöglichkeiten hatte allerdings Trockau ohne jedoch Kapital daraus schlagen zu können (Bursian !!). Somit stand aufgrund der besseren ersten Halbzeit  ein nicht unverdienter Sieg der Gäste zu Buche, wobei sich Trockau aufgrund ihres Einsatzes und der Torchancen in der zweiten Hälfte ein Remis verdient gehabt hätte.

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