Reserve: Einmal pfui, einmal hui

Unsere Reserve zeigte in den beiden zurückliegenden Spielen ihre zwei Gesichter. Zunächst musste man bei der Eintracht Bayreuth verdient mit 0:7 die Segel streichen, bevor im Nachholspiel gegen den SC Kreuz Bayreuth ein hart erkämpfter 4:3-Sieg zu Buche stand.

Verdienter Sieg der Eintracht

Trockau musste ersatzgeschwächt auf die halbe Stammabwehr verzichten und begann das Spiel dementsprechend defensiv und war zunächst auf Torsicherung bedacht. Dies klappte dann bis zum Führungstreffer der Eintracht in der 15. Min. ganz gut. In der Folgezeit kam Trockau etwas besser ins Spiel und hatte auch die ein oder andere Möglichkeit. Kurz vor dem Pausenpfiff fing man sich dann noch das bittere 2:0 ein.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Die Eintracht spielte konsequent mit drei Stürmern und drängte Trockau ständig in die Abwehr. Mit zunehmender Spieldauer ließ hier jedoch die Konzentration und auch die Puste nach. Zudem machte man sich mit fehlender Zuordnung und Abstimmungsfehlern das Leben selbst schwer. Die Eintracht nutzte dies gnadenlos aus und erzielte noch weitere fünf Tore. Insgesamt ein verdienter Sieg der Eintracht, die klar besser waren als die Gäste. Dennoch fiel der Sieg um das ein oder andere Tor zu hoch aus.

 

Spiel auf Augenhöhe

Trockau begann gegen die nach der Winterpause noch ungeschlagenen Kreuzer eher defensiv. Dies war auch notwendig um die stürmische Anfangsphase der Gäste unbeschadet zu überstehen. Aber nicht nur das, auch in der Offensive wusste man zu gefallen und erzielte durch Tobias Held nach 5 Minuten den Führungstreffer. Aber die Gäste ließen sich nicht lumpen und erzielten fast im Gegenzug den Ausgleich. Mitte der ersten Halbzeit dann das Ganze umgekehrt. Die Kreuzer gingen in der 22. Minute mit 1:2 in Führung und Trockau konnte umgehend durch Heumann ausgleichen. Das sollte es in einer wilden Halbzeit jedoch noch nicht gewesen sein. Diesmal legte die Heimelf vor und erzielte wiederum durch Heumann den erneuten Führungstreffer zum 3:2 (35.).

 Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste gleich hellwach und konnten bereits in der 48. Minute das 3:3 erzielen. Auch im weiteren Verlauf entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in welchem keines der beiden Teams nachlassen wollte. In der 66. Minute schlugen die Hausherren erneut zu, als Jonas Schmidt im Nachschuss das 4:3 erzielte. Nun war es für die Gäste an der Zeit dem Rückstand hinterherzulaufen. Sie hatten nun deutlich mehr Spielanteile und durchaus gute Tormöglichkeiten. Trockau verteidigte jedoch mit Viel Glück und Geschick und hätte bei einigen Kontermöglichkeiten den Sack bereits frühzeitig zu machen können. Somit musste man bis in die Schlussminuten zittern, bevor die drei Punkte sicher in Trockau blieben.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.