Donndorf gewinnt Wasserschlacht

Das Spiel fand auf dem zunächst gut bespielbaren Hartplatz bei immer stärker werdenden Dauerregen statt. Aufgrund eines Rettungsdiensteinsatzes aus dem Reservespiel verzögerte sich der Anstoß um etwa eine viertel Stunde.

Trockau musste wieder mal fast die halbe Stammelf ersetzen. Neben den verletzten N. Thiem und L. Gradl fehlten noch A. Roder, B. Schmidt und Petzold. Somit sollte gegen eine spielstarke Donndorfer Mannschaft hinten so lange wie möglich die Null stehen, um gelegentliche Nadelstiche mit Kontern zu setzen.

Dieses Konzept wurde jedoch bereits nach sechs Minuten über den Haufen geworfen, als die Heimelf mit ihrem ersten guten Angriff in Führung ging. Papiorok überspielte mit einem Pass die gesamte Trockauer Hintermannschaft und Meixner ließ Gästekeeper Schüssel mit einem trockenen Flachschuss zum 1:0 keine Abwehrchance. Und weiter ging es in Richtung Gästetor. Nach einem wilden Gebolze am Sechzehner bekam plötzlich Meixner die Kugel am linken Fünfereck freistehend auf den Schlappen und Schüssel musste mit toller Fußabwehr das zweite Gegentor verhindern (17.). Die erste halbe Stunde fanden die Gäste eigentlich nicht statt, da sie alle Hände voll zu tun hatten, um das Kombinationsspiel von Donndorf einigermaßen zu stören, was bis auf die genannten Szenen auch gelang. Dann rutschte der gut stehenden Heimabwehr doch mal ein langer Ball auf M. Held durch und dieser scheiterte mit seinem Schuss vom Sechzehner an TW Stadter (28.). Auch die nächste Möglichkeit gehörte Trockau. M. Held überlief erneut die heimische Abwehr, Stadter faustete seinen Schuss direkt vor die Füße von Ph. Schmidt, der das Leder jedoch aus fünf Metern weit über das verwaiste Tor schoss (36.). Die letzte Szene der ersten Halbzeit gehörte wieder dem TSV, als Meixner den Ball für Papiorok durchsteckte und Schüssel dessen Schuss per Fußabwehr klären konnte (39.).

Nach dem Seitenwechsel bildeten sich durch den immer stärker werdenden Regen zahlreiche Pfützen, in denen der Ball teilweise unkontrolliert liegen blieb. Aber…diese Bedingungen herrschten für beide Mannschaften und Donndorf kam damit anscheinend besser zurecht und zog sein Kurzpassspiel konsequent durch. Trockau konnte jedoch in der 51. Minute einen weiteren Nadelstich setzen, als Ph. Schmidt nach einer Ecke knapp am Tor vorbeiköpfte. Das Chancenplus lag jedoch klar auf Donndorfer Seite. Scheiterte Schwarz noch mit einer Direktabnahme aus 12 Metern an Schüssel (53.), nahm Holtz in der 59. Minute nach schöner Vorarbeit von Meixner aus 20 Metern Maß und nagelte die Kugel unhaltbar zum 2:0 in den Winkel. Unmittelbar zuvor setzten die Gäste erneut einen Konter über M. Held, dem das Leder jedoch aufgrund der bereits angesprochenen Pfützenbildung versprang und deshalb nicht beim mitgelaufenen Ph. Schmidt landete. Die endgültige Entscheidung fiel mit dem 3:0 in der 73. Minute. Zeitler nahm 30 Meter vor dem Tor eine Flanke von Köhler an und überraschte Schüssel mit einer Direktabnahme unter die Latte.
Donndorf feierte schlussendlich einen verdienten Sieg, da sie ihre Chancen konsequent nutzten und über die gesamte Spieldauer spielfreudiger und kombinationssicherer waren. Neben der sicher stehenden Abwehr gefiel der quirlige Meixner.

Trockau hatte nach dem Rückstand drei klare Chancen zum Ausgleich, die ungenutzt blieben. Hätte man hiervon eine genutzt… wer weiß wie das Spiel ausgegangen wäre. Aber selbst nach den weiteren Gegentoren war man stets um eine Resultats Verbesserung bemüht. Neben TW Schüssel gefielen A. Schmitt und Schneider.

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