Revanche nicht geglückt

Trockau wies den Tabellenführer aus Kirchenpingarten souverän mit 2:0 (1:0) in die Schranken und verdarb ihnen somit die Revanche für das verlorene Relegationsspiel vor einigen Wochen.

Allerdings mussten die Gäste verletzungsbedingt auf vier Stammkräfte ( Langsteiner Lucas u. Maximilian, Reichenberger Nico sowie Schäffler Johannes) verzichten. Zu allem Unglück musste C. Scherm, ebenfalls verletzungsbedingt, den Platz Mitte der ersten Halbzeit bereits verlassen. Somit fiel fast die gesamte Offensivpower der letzten Spiele aus. Die Hausherren mussten aus Verletzungsgründen auf Kapitän N. Thiem verzichten und Stammkeeper Chr. Schüssel stand im Stau, so dass Tobias Held zwischen die Pfosten musste, dessen letzter Einsatz als Torwart bereits einige Monate zurücklag. Dafür machte er seine Sache jedoch ausgezeichnet.

Die Gäste hatten nach einigen Minuten auch die erste Chance des Spiels, als Held einen Schuss von Scherm parieren musste. Das war auch der einzige Schuss der Gäste im Spiel, der aufs Tor kam. Ab dann hatte Trockau das Geschehen im Griff und kreierte auch selbst Chancen. Allerdings hatten Lodes und Stiefler ihr Visier noch nicht richtig eingestellt. Die Gäste versuchten mit direktem Spiel dagegenzuhalten, jedoch verpufften die langen Bälle oft im Niemandsland. Lediglich Mayer strahlte mit einem Schuss ans Außennetz Gefahr aus (28.). Im Gegenzug setzte sich Stiefler über links durch und passte klug auf Lindner zurück, der mühelos zur 1:0-Führung einschieben konnte (30.). Bis zur Pause hatte dann Ph. Schmitt noch zwei Möglichkeiten, die er jedoch zu überhastet abschloss.

Trockau kam hellwach aus der Kabine und legte durch Ph. Schmitt mit dem 2:0 nach. erneut hatte sich Stiefler über die Außenbahn durchgesetzt und zentimetergenau nach Innen gepasst (49.). In der Folgezeit beschränkten sich die Hausherren auf Ergebnisverwaltung und Kirchenpingarten kam stärker auf ohne jedoch Torgefahr auszustrahlen. Die turbulente Schlussviertelstunde leitete Mayer mit zwei Gewaltschüssen ein, die jedoch ihr Ziel knapp verpassten (76. +79. Minute). Die SGT spielte die sich nun bietenden Kontergelegenheiten nicht mit letzter Konsequenz aus und verpasste so ein noch höheres Ergebnis. Zudem hatten die Gäste mit Veigl einen starken Rückhalt, der zum einen gegen Stiefler (83.) nach einem Solo übers ganze Feld und zum anderen gegen Karaca (88.) bei dessen Drehschuss glänzend parierte.

Schlussendlich stand ein verdienter SGT-Sieg zu Buche, der durch eine kompakte Mannschaftsleistung zustande kam. Nach den Niederlagen der Spitzenteams bleibt man somit weiter am vorderen Tabellendrittel dran.

Dem Spiel der Gäste merkte man die fehlenden Offensivkräfte deutlich an, denn es fehlte an Durchschlagskraft nach vorne. Sie hatten in Mayer und TW Veigl ihre stärksten Spieler.

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