Schmeichelhaftes Remis für Donndorf

Beim Tabellennachbarn aus Donndorf musste sich Trockau durch das 2:2 (1:2) mit einem Auswärtspunkt zufrieden geben, obwohl aufgrund der Chancenverteilung ein deutlicher Sieg möglich gewesen wäre.

Allerdings verschlief man die erste halbe Stunde komplett. Trockau hatte keinen Zugriff auf die Gegenspieler und gewann deshalb kaum einen Zweikampf. Ganz anders die Heimelf. Von Beginn an hellwach, kombinierten sie sich durchs Mittelfeld um dann ihre beiden schnellen Angreifer Röbel und Schwarz gekonnt in Szene zu setzen. Hier hätte Donndorf bereits mehrmals in Führung gehen können; jedoch wurde das Gehäuse von Schüssel noch verfehlt. Röbel fand jedoch in der 20. Minute mit der Picke aus zehn Metern den Dosenöffner und erzielte die verdiente 1:0 Führung. Da sich an der Spielweise beider Mannschaften nichts änderte fiel folgerichtig das 2:0 (29.) durch Schwarz, der einen Angriff über links mit einem strammen Schuss ins lange Eck abschloss. Anschließend beteiligten sich auch die Gäste am Spiel und konnten nun ihrerseits Chancen nach vorne kreieren. Namentlich Stiefler tat sich hier hervor, der zunächst knapp vorbei zielte und anschließend an einer Glanzparade von Zeitler scheiterte. Kurz darauf klatschte ein verunglückter Flankenball von Schneider an den Pfosten des Donndorfer Gehäuses. Fast mit dem Pausenpfiff nutzte Stiefler dann seine dritte Großchance und schob zum 1:2 Anschlußtreffer ein (43.).

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Trockau am Drücker und spielte ansehnlich nach vorne. In dieser Phase war es nun Gästetrainer Karaca, der einige Möglichkeiten hatte, jedoch entweder verzog, geblockt wurde oder am besten Donndorfer, Keeper Zeitler, scheiterte. So musste schließlich ein Eigentor für den Trockauer Ausgleich zum 2:2 (63.) herhalten. Eine scharfe Hereingabe von Lindner wurde von einem Donndorfer Abwehrspieler unglücklich ins eigene Tor befördert. Auch in der Folgezeit waren die Gäste spielbestimmend, mussten jedoch nach Ballverlusten bei den Kontern der Donndorfer auf der Hut sein. Hierdurch ergaben sich durchaus die ein oder andere Möglichkeit, die jedoch zu unplatziert abgeschlossen wurden. In den letzten zehn Minuten starteten die Gäste nochmals eine Schlussoffensive in welcher man sich weitere klare Torchancen erspielte, die jedoch alle ungenutzt blieben. Somit blieb es schlussendlich bei einem für Donndorf schmeichelhaften Unentschieden.

Die Heimelf beherrschte die ersten dreißig Minuten und hätten durchaus höher führen können. In der Schlussphase hatte man den Eindruck, dass sie dem hohen Tempo etwas Tribut zollen mussten. Neben TW Zeitler gefiel noch Röbel.

Die SGT konnte von Glück sagen, dass sie nach der verschlafenen ersten halben Stunde noch nicht aussichtslos im Rückstand lag. Allerdings hatte man dann ein deutliches Übergewicht und erspielte sich zahlreiche Torchancen, die jedoch ungenutzt blieben. Deshalb war das Unentschieden deutlich zu wenig.

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