Erneut mit leeren Händen vom Platz

Im zweiten Spiel nach der Ära Karaca musste Interimstrainer A. Lindner erneut auf die verletzten A. Süß, S. Haas und Ph. Schmidt verzichten und beorderte Reserve-Coach Körber in die Startelf.

Die Gäste aus Oberpreuschwitz konnten nahezu ihren kompletten Kader aufbieten.

Das Spiel begann auf sehr holprigen Geläuf mit einem Paukenschlag. J. Krämer zirkelte das Leder aus 20 Metern ansatzlos in den Winkel zur 1:0-Führung für die Gastgeber (4.). Gradl hätte in der 10. Minute nachlegen können, traf den Ball freistehend vor Gästekeeper Freiberger jedoch nicht richtig. Auch die Gäste hatten ihre Möglichkeiten, als zunächst Zeitler nach einer Ecke zu hoch zielte (11.) und Fromme mit seinem Flachschuss an der tollen Fußabwehr von SGT-Torwart Schüssel scheiterte (24.). In der 37. Minute gewann Fromme dann das Duell und er versenkte das Leder aus 10 Metern unter die Latte zum 1:1 Ausgleich. Stiefler hätte seine Farben kurz darauf erneut in Führung bringen können, jedoch verzog er denkbar knapp, als er alleine auf das Preuschwitzer Tor zulief und im letzten Moment noch bedrängt wurde. Und als kurz vor dem Pausenpfiff Gradl über rechts in den Strafraum eindrang, musste Freiberger bei dessen Schuss sein ganzes Können aufbieten um ein schmeichelhaftes Remis mit in die Halbzeit zu nehmen.

Nach dem Seitenwechsel setzten beide Mannschaften vermehrt auf lange Bälle, die jedoch zumeist sichere Beute der Abwehrreihen wurden so dass über weite Strecken keine klaren Tormöglichkeiten erspielt wurden. In der 71. Minute setzte Werther mit einem Pass durch die Schnittstelle der Viererkette Fromme ein, der Schüssel keine Chance ließ und zur 2:1-Gästeführung einschoss. In der Schlussviertelstunde konnte Trockau die Abwehr der Preuschwitzer nicht mehr in Verlegenheit bringen. Der Treffer zum 1:3 (89.) durch einen Foulelfmeter, von Fromme sicher verwandelt, hatte nur noch statistischen Wert. Ein Slapstick besonderer Art wäre fast Gästekeeper Freiberger in der Nachspielzeit passiert, als er sich einen sicher gefangenen Ball vorlegte und dabei den hinter ihm stehenden A. Schmitt vergaß. Dieser spitzelte den Ball weg, schob ihn jedoch etwas überhastet am verwaisten Tor vorbei.

Trockau wurde erneut nicht für eine engagierte kämpferische Leistung belohnt. Hätte man seine Chancen vor der Pause genutzt, wäre das Spiel wohl anders gelaufen. Anders der ASV, der eine fast optimale Chancenausbeute vorweisen konnte und deshalb drei Punkte mitnehmen durfte.

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