Mit starker Anfangsphase zum Kerwasieg

Beide Mannschaften hatten sich vor dem Spiel einiges vorgenommen. Der Gastgeber wollte unbedingt weiter auf der Erfolgswelle schwimmen und zudem einen Heimsieg an ihrer Kerwa einfahren. Die SG Trockau wollte die Klatsche in Goldkronach vergessen machen und sich deutlich steigern um wieder mal ein Erfolgserlebnis zu haben.

Die Kreuzer legten auch gleich los wie die Feuerwehr und liefen die Gäste sehr hoch an. Dadurch erzwangen sie immer wieder Ballverluste, schalteten schnell um ohne anfangs jedoch Torgefahr zu entwickeln. Trockau versuchte dagegen zu halten und verbuchte auch die erste Chance des Spiels, als Heimkeeper Teufel den Ball vertändelte und Ph. Schmidt die Kugel fast ins Tor grätschen konnte (10.). Dem 1:0 ging wieder ein Trockauer Ballverlust voraus, Spasovski schlug einen langen Ball in die Spitze, wo Bax einen Schritt vor Gäste-TW Wiegärtner am Ball war und die Kugel zur Führung ins Tor spitzelte (15.). Auch in der Folgeminuten blieb Kreuz am Drücker und erneut wurde Bax über rechts durch die Gasse angespielt und er vollstreckte eiskalt aus 11 Metern ins lange Eck zum 2:0 (19.). Nach diesem Doppelschlag erinnerte man sich auf Trockauer Seite mit Grausen an das letzte Spiel und rechnete schon mit dem Schlimmsten. Aber: Die Gäste rappelten sich auf und bekamen nun immer mehr Zugriff aufs Spiel. Allerdings konnte man aus dem Spiel heraus keine große Torgefahr ausstrahlen. Gefährlich wurde es lediglich bei Standardsituationen. SC-Torwart Teufel musste sich bei einem Gewaltschuss von Haas aus 35 Metern gewaltig strecken (37.) und bei einem Freistoß von A. Schmitt, der durch Freund und Feind hindurch ging, rettete die Latte für ihn(38.). Seine größte Tat vollbrachte er in der 41. Minute, als er einen Kopfball von Krämer überragend um den Pfosten lenkte. Somit blieb den Gästen der so wichtige Anschlusstreffer vor der Pause versagt.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Der SC Kreuz überließ den Gästen das Spiel und beschränkte sich auf das Verwalten der Führung. Trockau hatte gefühlt 90 Prozent Ballbesitz, schaffte es jedoch nicht, wirkliche Torgefahr zu entwickeln un scheiterte immer wieder an der kompakt stehenden Abwehr der Gastgeber. Es mussten wieder Freistöße herhalten um Trockauer Torchancen heraufzubeschwören. Erneut scheiterte Haas mit einem Fernschuss an Teufel (58.) und in der 62. Minute standen sich Krämer und Ph. Schmidt am langen Pfosten gegenseitig im Weg. Bis in die Schlussphase plätscherte das Spiel dann, wie oben erwähnt, vor sich hin. Als dann Ph. Schmidt in der 80 Minute nach einem Trikot Zupfer mit gelb-rot zum Duschen musste, war die Messe gelesen. Nun spielten die Kreuzer ihre zahlenmäßige Überlegenheit clever aus und hätten noch zwei Tore erzielen können. Zunächst dribbelte sich Nikolic durch die gesamte Trockauer Abwehr, scheiterte jedoch mit seinem Heber an Wiegärtner (86.). und in der Schlussminute rettete dieser glänzend gegen Schwarz, der von Spasovski in die Schnittstelle der Abwehr angespielt wurde und aus acht Metern abzog.

Als Fazit bleibt festzustellen, dass eigentlich beide Mannschaften ihre Vorhaben umgesetzt hatten. Der SC Kreuz BT feierte einen Kerwa-Dreier aufgrund einer starken Anfangs-Viertelstunde und einer anschließend routiniert herunter gespielten Partie.

Die Gäste aus Trockau konnten sich gegenüber der letzten Partie deutlich steigern und verpassten ein zählbares Erfolgserlebnis lediglich aufgrund des fehlenden Glücks bei ihren Standards und der fehlenden Torgefahr aus dem Spiel heraus.

Bei den Gastgebern überragte Forker, der seine Abwehr glänzend organisierte und sich auch immer mal wieder in den Angriff einschaltete. Die starke Leistung wurde jedoch durch seine Theatralik und ständigen Reklamieren getrübt. Ein Spieler seiner Klasse hat das eigentlich nicht nötig. Nichts desto trotz eine starke Leistung. Bei Trockau merkte man sofort die Rückkehr von Urlauber A. Schmitt, der die Abwehr deutlich stabilisierte.

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