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Verdienter Derby-Sieg für Kirchahorn

Derby-Time im Trockauer Waldstadion! Nach dem Überraschungspunkt im Hinspiel und dem Sieg letzte Woche gegen Hummeltal rechnete man bei der SGT durchaus mit einem weiteren Plus auf dem Punktekonto. Auch wenn man wieder einmal mehrere Stammspieler ersetzen musste (u.a. Stiefler, Abraham, Haas). Bei Kirchahorn grassiert momentan ebenfalls das Verletzungspech, so dass auch hier auf mehrere etablierte Kicker verzichtet werden musste.

Von Beginn an war jedoch nur eine Mannschaft im Derby-Modus, und das waren die Gäste aus dem Ahorntal. Lauffreudig, bissig im Zweikampf und mit guten Torabschlüssen dominierten sie die erste Halbzeit. Hierbei tat sich vor allem S. Knauer hervor, der an fast allen Torchancen des SVK beteiligt war. Zunächst zwang er SGT-Keeper Wiegärtner mit einem Heber zu einer Glanzparade (7.), dann brachte er die Kugel vor dem 0:1 in die Mitte, wo sie von Schneider unglücklich ins eigene Netz befördert wurde. In der 27. Minute visierte er die Latte an und kurz vor der Pause zielte er knapp über den Kasten (41.). Berichtenswertes über die Elf der SGT: nichts. Ohne Leidenschaft und Kampfgeist lief man neben seinem Gegenspieler her. Zudem brachte man die Gäste immer wieder mit haarsträubenden Ballverlusten ins Spiel. Offenbar ist es in den Köpfen der Spieler noch nicht angekommen, dass man mitten im Abstiegskampf steckt und zudem die zahlreichen Zuschauer einiges mehr an Einsatz verdient haben.

Nach einer, sicherlich deutlichen, Halbzeitansprache von Trainer G. Bernt, glaubte man in der Anfangsphase der zweiten Hälfte, dass sich die Heimelf nun am Riemen riss und deutlich besser dagegen hielt. Mit einem Tor Rückstand war ja noch nichts verloren. Man schaffte es jedoch nicht, Torgefahr auszustrahlen, geschweige denn Torchancen herauszuspielen. Als dann nach einer guten Stunde SR Thierauf einen durchaus zweifelhaften Strafstoß pfiff, als Haas im Strafraum zu Fall kam und Ph. Mahr eiskalt zum 0:2 vollstreckte, war das Spiel eigentlich entschieden. Kirchahorn verwaltete den Vorsprung clever aus einer kompakten Defensive heraus und startete immer wieder gefährliche Konter, die jedoch zunächst ungenutzt blieben. Trockau schaffte es weiterhin nicht, die Gästeabwehr in Verlegenheit zu bringen. Und so blieb es Ph. Mahr vorbehalten, in der 81. Minute seinen Doppelpack zum 0:3 zu schnüren.

Kirchahorn setzte sich nach diesem ungefährdeten und hochverdienten Sieg im gesicherten Mittelfeld fest. Es gefielen S. Knauer und Ph. Mahr.

Bei der SG Trockau müssen sich einige Spieler die „Charakterfrage“ stellen und hinterfragen, ob man mit dieser Einstellung eine Chance im Abstiegskampf hat. Wenn es schon an den spielerischen Möglichkeiten fehlt, muss man wenigstens das Herz in die Hand nehmen und kämpferisch dagegenhalten. Man darf gespannt sein, ob das am kommenden Freitag im Nachholspiel gegen den Tabellenführer aus Oberpreuschwitz gelingt. Zu wünschen wäre es der Mannschaft, denn sie hat es ja eigentlich drauf!!

Tor des Monats sichert Kerwadreier

Nachdem am Vormittag bereits die D-Jugend einen 8:3-Sieg gelandet und im Vorspiel die SGT-Reserve Bischofsgrün mit 8:0 heimgeschickt hatte, wollte die „Erste“ natürlich nachziehen und ebenfalls einen Kerwasieg einfahren. Nach der 1:5 Schlappe im Hinspiel war zudem Revanche gegen Hummeltal angesagt.

Vor zahlreichen Zuschauern und lautstarken Kerwaburschen entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel auf tiefem Geläuf, bei dem die spielerischen Höhepunkte Mangelware blieben. Allerdings hatte die SGT in der ersten Halbzeit ein deutliches Chancenplus. Wie bereits in den Spielen zuvor übertraf man sich aber im Auslassen bester Möglichkeiten. Man konnte noch froh sein nicht mit einem Rückstand in die Pause zu gehen, als Littig nach einem Missverständnis in der heimischen Abwehr alleine vor Keeper Wiegärtner auftauchte, aber mit einem Heber scheiterte.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste zunächst am Drücker und hatten eine Riesenchance, als Arneth denkbar knapp an einer Hereingabe von Wild vorbei rutschte (58.). Im Gegensatz zu den letzten Begegnungen hielt die SGT-Abwehr jedoch dem Druck stand und man ging selbst in der 63. Minute mit 1:0 in Führung. Hierzu bedurfte es jedoch eines Fallrückziehers von A. Schmitt, Marke „Tor des Monats“, der unhaltbar im Gehäuse von Gästekeeper Schreiner einschlug. In der Folgezeit musste man sich wütenden Angriffen der Gäste erwehren und verpasste es selbst bei einigen Kontermöglichkeiten des Sack vorzeitig zuzumachen. Somit musste Trockau bis zum Schlusspfiff zittern, bis der erste Dreier nach neun Niederlagen am Stück feststand.

Aus einer leidenschaftlich kämpfenden Trockauer Elf stachen der zweikampfstarke A. Süß und Siegtor-Schütze A. Schmitt noch heraus. Wenn man diese Leistung auch in den kommenden Spielen auf den Platz bringt, dürfte das Punktekonto bis zur Winterpause deutlich angestiegen sein.

Kirchenpingarten effektiver im Torabschluss

Der SSV wollte vor heimischen Anhang seinen vierten Heimsieg in Folge einfahren und konnte dabei erstmals wieder auf Angreifer M. Langsteiner zurückgreifen, der nach fast einjähriger Verletzungspause erstmals wieder auf der Bank Platz nahm. Die Gäste aus Trockau konnten wieder auf ihren Co-Trainer Abraham-Lothes zurückgreifen und rechneten sich somit durchaus etwas aus.

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Jurk schießt SSV zum Sieg

Nach der Verpflichtung von Daniel Abraham als neuen Hoffnungsträger, trat die SG Trockau in der „Steinach-Arena“ an, um nach fünf Niederlagen in Folge endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis in Form eines Punktes zu erhaschen. Der SSV wollte seinen Aufwärtstrend mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen fortsetzen. Insbesondere auf Top-Torjäger P. Jurk sollte hierbei besonders geachtet werden, der bereits 14 Saisontore erzielt hatte.

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Ohne Tore – keine Punkte

Nach drei Auswärtsniederlagen ohne eigenes Tor, strotzten die SGT-Spieler natürlich nicht vor Selbstvertrauen. Erschwerend kam hinzu, dass mit A. Süß, A. Schmitt und Ph. Schmidt drei Stammkräfte fehlten. Somit trat man mit einer der jüngsten Startelf der letzten Jahre an, um endlich wieder mal ein Erfolgserlebnis zu haben. Auf der anderen Seite der SV Seybothenreuth, der mit drei Siegen in Folge im Gepäck mit breiter Brust antrat und offenbar auch alle Mann an Bord hatte.

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